Ermittlung der Konfidenzgrenzen für den Schätzwert einer Prävalenz*

Die Weite des Konfidenzintervalls des Prävalenzschätzers der Population, hängt ab....

a) von der Größe der betreffenden Population (hier konservative Annahme: unendlich)
b) von der Berechnungsmethode (hier: Clopper-Pearson**)
c) von der ermittelten Prävalenz in der Stichprobe (Auswahl: Ermittelte Prävalenz )
d) vom Umfang der untersuchten Stichprobe (Auswahl: Umfang der Stichprobe )
e) von der geforderten Zuverlässigkeit der Aussage (Auswahl: Statistische Sicherheit )
f) von den charakteristischen Eigenschaften der Diagnostik (Annahme hier: perfekter Test).

Ermittelte Prävalenz

Umfang der Stichprobe

Statistische Sicherheit



*Vergleiche die Seiten 24-30 in:
Conraths, F. J., Gethmann, J., Schulz, J., Amler, S., Fröhlich, A., Ziller, M., und Denzin, N. (2020): Epidemiologische Untersuchungen in Tierpopulationen: Ein Leitfaden zur Bestimmung von Stichprobenumfängen / erstellt auf der Grundlage von Texten und Tabellen von Dr. R. Lorenz, Tübingen (Krankheitsüberwachung in Tierbeständen. Ein Leitfaden zur Bestimmung von Stichprobenumfängen. AID, Bonn, 1990), Friedrich-Loeffler-Institut, 3. Auflage.

**Siehe Methodenvergleich in Brown, L., D. , et al. (2001): Interval Estimation for a Binomial Proportion. Statistical Science 16(2): 101. Die obere Konfidenzgrenze wurde auf-, die untere abgerundet.
Link zum Leitfaden auf OpenAgrar